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Nanga-Parbat-Expedition 2004

Nanga Parbat Rupal Face

24.05.2004     Erste Trekkingetappe

Bereits um 5 Uhr morgens kommen die Träger zu den Zelten und wecken uns mit ihrem Lärm. Um 5.30 Uhr gibt es Frühstück, denn um der Mittagshitze zu entgehen, wollen wir zeitig aufbrechen. Trotzdem wird es 6.45 Uhr, ehe die ersten losgehen. Über die Hallal-Brücke geht es ans andere Ufer und dann spitzwinklig ein Stück im Tal zurück, ehe wir ins Diamirtal einbiegen. Hier unten am Talausgang befindet sich ein kleines Dorf mit idyllischen Almen, weiter oben verengt sich das Tal zur Schlucht und der Weg ist schmal und über lange Strecken sehr exponiert in den Fels gehauen bzw. an den Hang gebaut. Einmal kommt der mit der Küchentonne beladene Esel vom Weg ab und gerät im steilen Schutthang sofort ins Rutschen. Carsten, Markus, der Eseltreiber und noch zwei herbeigeeilte Träger haben zusammen alle Mühe, das Tier wieder hinauf zu ziehen. Schon relativ am Anfang des Weges zeigen sich am Talende schneebedeckte Berge. Es dauert jedoch etwas, ehe der Nanga Parbat selbst ins Blickfeld rückt, dann jedoch haben wir einen phantastischen Blick auf das verschneite Gipfeltrapez. Es ist schon beeindruckend, wie der tief verschneite Berg mehr als 6000m über unseren Köpfen aufragt und die Fotoapparate klicken entsprechend...
Nach vier Stunden schon recht anstrengender Wanderung erreichen wir eine Brücke, an der wir eine ausgiebige Mittagsrast einlegen. Dann geht es hinüber auf die andere Talseite und erneut steil empor. Der nochmals etwa ein- bis zweistündige Aufstieg verläuft stets steil ansteigend, ehe wir das Dorf Ser erreichen. Am anderen Ende des Dorfes befindet sich die von Reinhold Messner finanzierte Schule des Diamirtals, die unser Tagesziel ist. Die Schule wurde am 1. Oktober 2003 eingeweiht, aber noch stehen die Räume im Obergeschoß leer. Da wir uns das Zelte Auf-und Abbauen ersparen wollen, werden wir die Nacht der Einfachheit halber gleich im leeren Lehrerzimmer verbringen. Jehangir und Dildar sind im Erdgeschoß bereits in der Küche zugange und schon bald steht der erste Tee auf dem Tisch. Kurz danach gibt es eine stärkende Nudelsuppe und dann beschäftigen sich alle mit ihren Tagebücher. Zum Abendbrot gibt es Spaghetti.


Markus Walter
Günther Mountain School Ser, 24.5.2004

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