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Expedition Batura Muztagh 2002

Chronik

27.07.2002     Debriefing / Fahrt nach Taxila

Taxila Puenktlich um 8.30 Uhr morgens verliessen Tilo und Markus das Hotel, um zum Debriefing nach Islamabad zufahren. Vorher mussten sie noch die erforderlichen Begleitpersonen abholen, naemlich Ashraf Amman als Vertreter unserer pakistanischen Agentur sowie als wichtigsten Mann natuerlich unseren Verbindungsoffizier Major Ghul Ijaz.
Der liess sich allerdings ganz schoen Zeit, so dass sie gemeinsam erst 10.30 Uhr im Tourismusministerium eintrafen. Dort dauerte es nochmals eine Stunde, ehe alle erforderlichen Formulare und Frageboegen ausgefuellt waren. Sogar der Major war belustigt ueber das hohe Mass an Buerokratie. Am meisten amuesierte er sich ueber Fragen wie die nach den Vornamen seines Vaters oder die, was ihn waehrend der Expedition am meisten beeindruckt hat (steht wirklich so im offiziellen Fragebogen!).
Das eigentliche Briefing ging dann ziemlich schnell, denn der Staatssekretaer stellte nur eine einzige Frage, naemlich die, ob alles in Ordnung war. Als alle bejahten, unterschrieb er die ganzen Papiere und 10 Minuten spaeter sassen alle schon wieder im Auto in Richtung Rawalpindi. Fuer den Nachmittag stand naemlich eine Besichtigung der historischen Stadt Taxila auf dem Programm, die im Westen Rawalpindis eine reichliche halbe Fahrstunde entfernt gelegen ist. Alle ausser Guenter und Markus fuhren mit.
Guenter wollte sich etwas schonen (denn er leidet seit einer reichlichen Woche unter einer sehr schmerzhaften Blockierung der Halswirbelsaeule) und Markus, der ja anschliessend direkt von hier aus zum Muztagh Ata faehrt, hatte noch andere Dinge zu tun.
Zunaechst verabredete sich Markus jedoch mit den beiden befreundeten Dresdner Bergsteigern Elisabeth Eulerich und Thomas Tuerpe, die an einer Broad Peak-Expedition teilgenommen haben und nun ebenfalls auf dem Rueckweg Station in Rawalpindi machten. Gemeinsam gingen sie Pizza essen und erzaehlten sich gegenseitig von den in diesem Jahr besonders schlimmen Wetterunbilden im Karakorum. Keine einzige von 22 offiziell registrierten Expeditionen zu Gipfeln ueber 6000m Hoehe konnte ihr Ziel erreichen!
Das gab es noch nie zuvor und in Pakistan kursiert schon der Scherz, das Internationale Jahr der Berge sei ein besonders erfolgreiches gewesen, denn schliesslich waeren alle Berge erfolgreich gewesen! Erfolgreich naemlich darin, die Bergsteiger abzuwehren. Schliesslich sei es ja auch das Jahr der Berge und nicht jenes der Bergsteiger...
Wir zumindest konnten darueber herzlich lachen, denn ploetzlich standen wir mit unserem auf der Route zum Batura hin bestiegenen Batokshi Peak (6050m) nicht nur gar nicht schlecht, sondern sogar wie die grossen Gipfelsieger da! Aber egal, das Erlebnis zaehlt, und das war grossartig, unabhaengig davon, ob wir unsere Ziele erreicht haben oder nicht! Nach dem gemeinsamen Essen mit Elli und Tuerps nahm Aerztin Elli gleich noch Guenter mit in ihr Hotel, um ihm eine schmerzstillende Spritze zu verpassen.
Markus bringt inzwischen noch gemeinsam mit Jehangir den riesigen letzten Stapel unserer Grusspostkarten zur Post. Da derjenige, der fuers Abstempeln verantwortlich ist, damit allein ueberfordert waere, helfen Markus und Jehangir nach Kraeften beim Stempeln und in einer halben Stunde ist auch das erledigt.
Die anderen geniessen inzwischen die Fahrt nach Taxila und kommen erst am Abend zurueck, nachdem sie in Islamabad noch einige Einkaeufe erledigt haben. Im Hotel wird dann noch eilig gepackt, denn schon kurz nach Mitternacht soll es losgehen zum Flughafen...


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